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Wirtgen – Ein Familien­unternehmen aus der Region auf Erfolgskurs

Wirtgen

Knapp fünfzig Jah­re nach ihrer Gründung gehört die Wirtgen GmbH als Teil der Wirtgen Group zu den welt­weit füh­r­en­den Unternehmen in den Berei­chen Ent­wicklung, Her­stellung und Vertrieb von Maschi­nen und Anla­gen für den Straßenbau – eine Erfolgsge­schich­te die ihres­glei­chen sucht.

Rein­hard Wirtgen gründet 1961 in Windha­gen im Landkreis Neuwied, mit gerade einmal 18 Jah­ren, ein Fuhrun­ternehmen für den Transport von Baumate­riali­en. Schnell zeichnet sich der Erfindungs­reich­tum des Jungun­terneh­mers ab. So arbeitet Rein­hard Wirtgen, in den ers­ten Jah­ren, mit einem selbstge­bau­ten Betonzertrümme­rer als Subun­terneh­mer für umliegen­de Straßenbaufirmen. Bereits 15 Jah­re spä­ter stellt die Wirtgen GmbH ein ganzes Sortiment an unter­schiedli­chen Maschi­nen zum Straßenbau her.

Die­ser dem Unternehmen innewohnen­de Pioniergeist hat den Strom an immer neuen Innovationen bis heu­te nicht abreißen las­sen. So verändert vor allem das umwelt­schonen­de Kalt­recyclingverfah­ren der Wirtgen GmbH die Straßen­s­anierung nach­haltig. Kalt­recycling pro­duziert hoch­wertige Straßenbeläge unter hundertprozenti­ger Wiederverwendung des zuvor abge­tra­genen Mate­ri­als.

Am Stand­ort Windha­gen arbei­ten 1200 Mit­arbei­ter, welt­weit sind für die Wirtgen Group 4500 Men­schen tätig. Die Wirtgen Group ist für ihre Kun­den in der gan­zen Welt mit 55 eigenen Niederlassun­gen und über 100 Händlern vor Ort präsent.

Als starker und verläss­li­cher Partner arbeitet Wilsberg Metall­tech­nik bereits seit fünf Jah­ren mit Wirtgen zusammen. Wilsberg Metall­tech­nik liefert hoch­wertige Stahl- und Alumi­niumkon­strukte (u.a. Kan­ten­schutz­teile zum Schutz der Fräswalze) für die ver­schiede­nen Pro­duktspar­ten, insbesonde­re für das Kaltfrä­sensegment. Die hohe Qualität der Pro­dukte, Flexibilität in der Fertigung, sowie auf die individuel­len Bedürfnis­se des Kun­den zuge­schnittenen Leis­tun­gen von Wilsberg Metall­tech­nik, haben überzeugt und liefern heu­te einen Bei­trag zur erstklas­sigen Qualität der Straßenbauma­schi­nen aus dem Hause Wirtgen.

2000 Jahre abend­ländische Kultur vereint unter einem Dach.

Kolumba Museum

Am 15. September 2007 wurde, nach vierjähr­iger Bauzeit, der Neubau des Kölner Diözesanmuse­ums Kolumba von Peter Zum­thor eröffnet. Bereits 1974, als das alte Muse­um am Roncalliplatz aus allen Näh­ten zu platzen ­droh­te, hatte man sich für einen Neubau ent­schlos­sen. Seit Mitte der 1990er Jah­re wurde dann nach einem Stand­ort gesucht, den man schließlich in einem der letz­ten Trümmerge­lände Kölns, St. Kolumba, fand.

Im mit­telalterli­chen Köln gehör­te St. Kolumba zu den größten und tra­diti­ons­reichs­ten Pfarrgemein­den. Ursprüngl­ich romanisch, wurde die Kir­che Zug um Zug spätgotisch erwei­tert. 1945 fiel das Bau­werk dann den Bombar­dements der Alliierten­ z­um Opfer und wurde bis auf die Umfassungs­mauern zerstört. Lediglich eine Kalk­stein-Madonna über­stand die Angriffe unbeschadet.

Zu Ehren des gerette­ten Marienbildes wurde 1950 die Sakramentskapel­le „Madonna in den Trümmern“ errich­tet. In direk­ter Nach­barschaft befindet sich ein Aus­grabungs­ge­län­de, wel­ches 2000 Jah­re europäi­sche Bau­ge­schichte freilegt. Goti­sche, romani­sche, merowingi­sche und römi­sche Fund­stücke zeugen vom Geschichtsreich­tum der Stadt. Hauptkriterium des seit 1993 vorbe­reite­ten Architekturwettbewerbes, war die vorhan­denen Baudenkmäler einzubezie­hen und so dem geschichts­trächtigen Ort mit angemessenem Re­spekt zu begegnen. Als Gewinner unter 167 Einsendun­gen stand im Juni 1997 der Schwei­zer Architekt Pe­ter Zum­thor fest. Begründung der Jury unter Vorsitz von Max Bäc­her war:

„Zum­thor gelingt es in besonde­rer Weise, die inte­grative Ab­sicht des Aus­lobers umzuset­zen und sowohl die Kapel­le als auch die Boden- und Baudenkmale der Kolumba-Kirche in einem Gebäude gleich­wertig zu ver­bin­den.“

Bevor mit den Bauarbei­ten 2003 begonnen wurde, mussten hierfür die bestehen­de Kir­chen­ruine saniert und archäo­logi­sche Restgrabun­gen abge­schlos­sen wer­den. 

Grundla­ge für das Arbei­ten Zum­thors waren so der überliefer­te Grund­riss, sowie die sanier­ten Mauerreste auf­ denen er auf­bau­te. Hierbei ver­bindet sich in besonde­rer Weise der warmgraue Back­stein des mas­siven Gebäudes, mit den Bas­al­ten und Ziegeln der Ruine. Im ers­ten Moment ungewöhnlich, erscheint in diesem Zusammenhang das luft- und lichtdurch­lässige „Fil­termauerwerk“ der Aus­senmauern, wel­ches die Baudenkmäler der Kir­che umfasst. Die­ser, die ­Ruine umschließen­de Bereich, geht naht­los in den nördli­chen ­Baukörper den soge­nann­ten Neubau über. Hier befin­den sich die eigentli­chen Aus­stellungs­räume des Muse­ums. Alle 16 Aus­stellungs­räume sind in ihrer Anmu­tung unter­schiedlich, sei es das einfal­len­de Tageslicht, die Größe oder ihre Proportionen. Ähnlich verhält sich auch die Mate­rialität der Räume, mal bestehend aus Back­stein, Mör­t­el, Putz, Terazzo oder dem Glas der wandgroßen Fens­ter, die nach aus­sen die mas­sive Fas­sade gliedern. 

Dieses einzig­artige Spiel aus Mate­ri­al und Form, macht das Bau­werk so zu einem Monument, das ohne auf­dring­lich sein zu wol­len, schon jetzt eine Ikone der zerrütte­ten Kölner Nach­kriegsar­chitektur dar­stellt.

„Mit unse­ren Laserzuschnit­ten aus Edel­stahl zu diesem ­Projekt beige­tra­gen zu haben, macht uns natürlich besonders stolz“ Hans Werner Wilsberg, Geschäftsfüh­rer.